Archiv für Januar 2007

You scored as Willow!

Endlich habe ich einen Online-Buffy-Charaktertest gefunden, der bei mir das gewünschte Ergebnis zutage fördert (nachdem ich bei anderen, offensichtlich minderwertigen Anbietern als Dawn[shudder] und als Xander[na von mir aus] geendet bin). Jetzt bin ich:

You scored as Willow. Willow. Smart. Resourceful. Understanding. Full of Self-Doubt. Shy. Unstable. Your live has mostly been about relying on your smarts. You parents mostly ignored you, so you had to learn to be resourceful. Magic came along as a boundless frontier that had a unique set of chalanges and rewards. The mystical is one of most compelling things for you. Only love can surmount that. You emotions are a whirlwind of either strength or destruction. The combination of Brains, Magic & Overwhelming Emotions makes you a dangerous, but very interesting person.

Willow

80%

Giles

78%

Wesley

60%

Xander

60%

Cordelia

58%

Anya

58%

Oz

55%

Doyle

55%

Angel

53%

Harmony

48%

Lorne

48%

Buffy

45%

Spike

45%

Faith

33%

What Buffyverse (Angel & Buffy) Character are you most like?
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Zitat des Tages

I laugh into the face of danger. And then I hide until it goes away. (Xander Harris)

I will survive!

So, dass Geburtstagsgelage ist vorbei, ich trete in die 365 Tage der roten Phase ein, und wenn ich die Ausgaben für Essen und Getränke gegen den reichlichen Geschenkesegen aufrechne, habe ich wahrscheinlich sogar ein bisschen Gewinn gemacht (denn ich natürlich nicht zu realisieren Gedenke, was glaubt ihr denn!).
Jedenfalls war einigen Leuten wohl an meinem dauerhaften Wohlergehen gelegen, denn unter meinen Gaben fand sich, gänzlich unabhängig voneinander und völlig unabgesprochen Max Brooks „Zombie Survival Guide“ und Daniel H. Wilsons „How to survive a robot uprising“. Damit wären die beiden wahrscheinlichsten Szenarien für den Verlauf der näheren Zukunft wohl abgedeckt (eigentlich ist ja nur die Frage, was eher eintritt – Zombieapokalypse oder Maschinenherrschaft. Oder beides zugleich [Roboter mit Leichenteilen gibt es z.B. im schmerzhaft schmerzhaften Film „Virus“, falls sich jemand unter schmerzhaften Schmerzen erinnert). Ich danke für so viel Umsicht und werde beide Bände aufmerksam studieren sowie demnächst Waffen- und Vorratslager anlegen! Nützlich dürfte dann auch das Buch „Flirten im Internet“ sein, dass sich ebenfalls unter meinen Geschenken fand, denn wenn man im unterirdischen Bunker sitzt, kommt man ja nicht viel raus, um neue Leute kennenzulernen, da muss es halt anders gehen … und falls ich in die Wildnis fliehen muss, kann ich mich ja vom Angeln ernähren und das soeben erhaltene Fischkochbuch zum Einsatz bringen.

Ganz abgesehen davon gab’s noch ein paar echte Backsteinbuchkostbarkeiten, wie z.B. die Paraspheres-Anthologie, das nicht ganz so dicke „Unbequeme Tote“ von Marcos und Taibo und – noch vor dem eigentlichen Erscheinungstermin! – die super-sonder-Spezialausgabe von Hal Duncans „Ink“. Falls die Apokalypse also schneller kommt als erwartet, weiß ich schon, welche Literatur ich in den Bunker mitnehmen kann (vorausgesetzt, ich überschreite damit nicht irgendeine Gewichtsobergrenze). Und Cds (Hörspiele und Musik) natürlich auch. Und Fernsehstoff (passend zum Apokalypsethema des Abends „Millenium“).

Jetzt fehlt mir eigentlich nur noch „How to survive the klimakatastrophe“, dann bin ich für die nächsten Jahre sorgenfrei.

Kosmisches Grauen und Ageism

In der soeben erschienenen 2. Auflage des Cthulhu-Spielerhandbuchs (zusammen mit dem Spielleiter-Handbuch das Grundregelwerk) gibt’s das Einsteiger-Soloabenteuer „Das letzte Opfer“ von mir. Wie’s sich für ein klassisches Szenario gehört, spielt es im Jahre 1926 in Neuengland, genauer Boston und Arkham. Wer schon immer mal ein Rollenspiel anfangen wollte, kann also mir zu gefallen genau so gut mit diesem Buch anfangen! Beschwerden wegen Bedenken zum ageistischen Inhalt des Abenteuers werden nicht bearbeitet …

Erzittert …

… denn ich bin Mr. Freeze:

Your results:
You are Mr. Freeze

Mr. Freeze
47%
Riddler
44%
The Joker
42%
Dr. Doom
38%
Lex Luthor
38%
Mystique
32%
Dark Phoenix
31%
Magneto
31%
Catwoman
29%
Green Goblin
28%
Apocalypse
28%
Poison Ivy
26%
Juggernaut
24%
Venom
21%
Two-Face
12%
Kingpin
11%
You are cold and you think everyone else should be also, literally.


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Ein Buch, das hilft, schützt und rettet

Noch mehr Buffology: Lange lag bei mir Dietmar Daths „Sie ist wach“ herum, ein Buchessay, das laut Aussage des Autors unter anderem versucht, eine bitter benötigte Theorie des Fantastischen (oder Unwirklichen?) auszuklamüsern. Rangewagt habe ich mich lange Zeit nicht, weil das Buch auch um sieben Staffeln Buffy the Vampire Slayer geht – die ich bei Erwerb des Bandes bestenfalls sehr auszugsweise kannte. Dass es bei diesem Buch auch um große, böse und liebe Gefühle gehen würde, hab ich mal vorausgesetzt, nur wollte ich, wenn denn bei Buffy große Gefühle für mich drinstecken sollten, diese gegebenenfalls aus erster Hand und eigener Anschauung erfahren, sprich: die Serie bewusst sehen, bevor ich mich mit dem Buch spoile.

Ersteres habe ich nun bis zum Ende der 6. Staffel getan, befinde mich damit voraussichtlich auf dem emotionalen Intensitätshöhepunkt, und damit an genau der richtigen Stelle, um mich durch Daths Buch retten zu lassen.

Es ist jedenfalls wunderschön und beunruhigend, dieses Buch, und mehr als nur ein bisschen manisch. Es schreibt gegen die putnamsche Krankheit an (Aliens sind Aliens, Roboter sind Roboter, Vampire sind Vampire, begreift das doch endlich mal!), es macht Spaß und es hat ein bisschen was von Wicked Willows Amoklauf – nur nicht innehalten, das hieße zusammenbrechen.

Natürlich ist das beim Implex-Verlag erschienene Buch auch vergriffen. Toll. Falls es euch in die Hände fällt, stellt es sicher, haltet es ganz fest und lasst es nicht mehr gehen.

Selbstgeschaffene Arbeit bei der BVG

Kennt jemand den Herrn?

Steigt am Alexanderplatz zu, trägt kurzes schwarzes Haar, kurzen Vollbart und gebügelte Hose sowie einen weiten Blick in großen Augen.

Tonspur:
(Zug fährt an)
Mann (mit durchdringender Lautsprecherstimme): Roosa-Luxxemburrg-Platz! Auusstieg links!

(Zug hält am RLP. Zug fährt an)

Mann: Seneeefelderplatz. Meine Damen und Herren, bitte steigen sie nicht in Wagen 777 ein, Wagen 777 ist beschmutzt. Ich wiederhole, Wagen 777 ist beschmutzt, bitte steigen sie nicht in diesem Wagen ein.

(Zug hält. Zug fährt an.)

Mann (der trotz gleichbleibend ausdrucksloser Stimme langsam vage furchteinflößend wird): Eeberswalder Strassse. Übergang zur Metro-Tram. Meine Damen und Herren, bitte steigen sie nicht in Wagen 777 ein, Wagen 777 ist beschmiert. Wagen 777 ist verschlossen, bitte steigen sie dort nicht ein.
Die Herrschaften möchten bitte einmal rücken für die Dame mit der weißen Mütze, die am Senefelderplatz zugestiegen ist, die Herrschaften bitte rücken und einen Sitzplatz freimachen.
(O Gott. Es wird gefährlich – ich fühle mich diffus angesprochen. Besser konzentrierter lesen jetzt!)

(Zug fährt in Eberswalder Straße ein)

Mann: Meine Damen und Herren, bitte steigen sie links aus, zu rechten müssen sie es gar nicht erst versuchen, die Tür öffnet sich dort nämlich nicht, zu ihrer Information, meine Damen und Herren bitte nehmen sie doch einfach gleich die Tür zur linken.

(Der Mann steigt hier gewissenhaft verrichteter Dinge aus.)

Ist es nicht ermutigend, wenn es Menschen gelingt, sich angesichts der Automatisierung und Wegrationalisierung von Arbeitsplätzen (z.B. durch Tonbandaufzeichnungen) selbst einen unbezahlten Arbeitsplatz bei der bvg zu schaffen?

Nein. Ist es nicht.

Neue SF-Rezensionen

Auf der pandora-Website sind jetzt vier neue SF-Rezensionen von mir online:

K.W. Jeter: Dr. Adder

Richard Morgan: Heiliger Zorn


Adam Roberts: Sternenstaub


Justina Robson: Transformation

I love scary, veiny Willow

Wenn ihr mich in den nächsten Tagen (oder Wochen … oder Monaten …) unvermittelt leise Schluchzen hört, dann musste ich wahrscheinlich gerade mal wieder an das Ende der 6. Staffel Buffy denken:

„The first day of kindergarten, you cried ’cause you broke the yellow crayon and you were too afraid to tell anyone. You‘ve come pretty far, ending the world – not a terrific notion. But the thing is, yeah, I love you. I love crayon-breaky Willow, and I love scary, veiny Willow. So, if I‘m going out, it’s here. If you want to kill the world, then start with me. I‘ve earned that.“

… das beste, schönste und erhabenste Stückchen Melodrama, das ich jemals miterleben durfte. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie ich jemals wieder in einer Welt klarkommen, in der man seinen Freunden nicht seine bedingslose Liebe beweisen kann, in denen man ihnen bei der Vernichtung der Welt Gesellschaft leistet … Alles ist so leer … vielleicht sollte ich Drogen nehmen … ich meine, andere als Buffy. Welche, die einem das Leben nicht so durcheinanderbringen.

Ach und ja: Evil Willow is soooo cool! The Cure kann nach Hause gehen …

Phantastik aus der Büchse

Die Webseite des neuen SF/Fantasy-Magazins pandora ist jetzt online. Im März erscheint die erste Ausgabe, und ich bin ganz unbescheidenerweise Co-Redakteur.