Archiv für Juli 2007

Immer das gleiche

Wenn ich rasiert bin, fragen mich die Leute auf der Straße nach dem Weg.
Wenn ich unrasiert bin, fragen sie mich, ob ich Feuer habe.
Die Welt ist so vorhersehbar.

Ich live im Land der Otter!

An diesem Fr., dem 13. Juli bin ich zwischen 11 und 19 Uhr in der SF- und Fantasy-Buchhandlung Otherland anzutreffen, wo ich einen Tag lang die alleinige Verantwortung trage! Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein oder mehrere Bücher zu kaufen, mag vorbeikommen, dann kann ich nämlich alle am nächsten Morgen eindrücklich mit meinen beeindruckenden Umsätzen beeindrucken!

Ich bin zwar nicht Francoise Cactus, aber auch ganz amüsant, also soll es euer Schaden nicht sein (höchsten finanziell), wenn ihr auftaucht …

Pandora 2 rückt näher

Im September erscheint die 2. Ausgabe der Pandora, und ich denke, langsam ist es Zeit, einen ersten Blick aufs Titelbild zu gewähren:

Pandora2

Die Ausgabe wird wieder eine Runde Auswahl erstklassiger SF und Fantasy enthalten, darunter eine meiner absoluten Liebelingsgeschichten von Ted Chiang, die sich auf erzählerisch absolut innovative Weise mit dem gar nicht mal so absurden Thema „Lookism“ beschäftigt. Außerdem ist diesmal eine Fantasy-Story von Tobias O. Meißner dabei, eine kleine Phantastik-Story von Kelly Link, die ich absolut liebe, und so viel anderes, dass eine Aufzählung zu weit führen würde.

Ich slebst habe gerade die Übersetzungen von zwei Essays fertiggestellt, die ebenfalls in der 2 erscheinen werden: Die Phantastik-Autorin Nalo Hopkinson schreibt über Rassismus, Sexismus und SF (genauer gesagt darüber, wie phantastische Geschichten eine ganz persönliche Hilfe sein können, wenn man den Realitäten von Rassismus und Sexismus ausgesetzt ist). Und Stephen Baxter breitet die Geschichte der Warhammer-Romane für uns aus. Wer will schon Warhammer-Romane lesen, fragt ihr? Nun, was auch immer man davon halten will, Romane zum Rollenspiel/zum Computerspiel/zur Fernsehserie beherrschen den SF/Fantasy-Markt, und Baxter legt dar, dass sie durchaus auch einen Raum für neue Autoren bieten, sich auszuprobieren – und dabei bezahlt zu werden (da gibt’s ja zum Beispiel auch die erstklassigen Shadowrun-Romane von Maike Hallmann und Boris Koch). Außerdem finde ich als Rollenspieler natürlich die Geschichte eines der legendärsten Fantasy-System hochinteressant …

Für mich ist es jetzt höchste Zeit, meinen Essay über die Romane von Justina Robson zu verfassen, der ebenfalls in der 2 erscheinen wird.

Hier könnt ihr einen Blick auf die Vorschau werfen.