Fernsehen auf die Ohren

Gerade beim Konzert von TV on the Radio war’s sehr genial. Was soll man dazu noch mehr sagen? Vielleicht, was die so für Musik machen? Na, Musik halt. Ohne Bremsen. Damit ist nicht gemeint, dass sie irgendeinem rockigen Tempofetisch nachhetzen, sondern dass sie rockig sind, wenn das Material nach Rock schreit, groovig, wenn es an der entsprechenden Stelle juckt und die meiste Zeit sowieso ganz anders. Nicht ohne Ironie, aber ganz im Ernst. Und dazu tanzt der Mittelmann wie ein geschmeidiger Presslufthammer mit Brille, das ist doch mal originell und sieht richtig gut aus!
Besonders klasse fand ich die Lieder von dem einzigen Album, das ich bis eben hatte, dessen Name mir gerade entfallen ist, und die vielleicht (oder vielleicht auch nicht) Zeilen wie „when the moon is round and full“ und Worte wie „whirlwind“ enthalten. Nur, dass der Rest eigentlich noch besser war.
Ein bisschen Leid tats mir für die Vorband, die ordentlichen Rock gemacht haben. Ihren Namen hab‘ ich trotzdem schon wieder vergessen.


2 Antworten auf “Fernsehen auf die Ohren”


  1. 1 ohnegleich 26. November 2008 um 9:27 Uhr

    Dann nehme ich an, dass der Sound diesmal gut war? Im September im Roten Salon war das ja eher bisschen traurig.

  2. 2 Administrator 26. November 2008 um 10:37 Uhr

    Am Sound gab’s nix zu meckern (und hätte ich gemeckert, hätte mich sowieso keiner gehört). Nur, dass die Technik nach der Vorband eine gute Stunde lang mit Taschenlampen auf der Bühne stand, um irgendeinen Kasten herum, sich am Kopf kratzte und wahrscheinlich Wortwechsel führte wie: „Das ist kaputt“; „Joa, kaputt ist das“; „Tja, ist das wohl kaputt“; „Ja, muss wohl kaputt sein“, das hat ein wenig genervt.

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