The Horror! The Horror!(-anthology)

Ich komm gerade nicht mehr mit Romanen zurecht, habe Ken Scholes eigentlich ziemlich guten „Lamentation“ sogar vorerst abgebrochen, weil mit der Langzeitschub für sowas gerade fehlt. Stattdessen habe ich nun eine größtenteils ungelesene Horroranthologie von der bald schon legendären Herausgeberin Ellen Datlow aus dem Regal gezogen, nämlich „Inferno“. Die ist tatsächlich sehr gut, vor allem enthält sie auch eine mir noch neue Story von Laird Barron, womit eigentlich schon genug Gründe vorliegen, sie sich angeschafft zu haben.
Jetzt bin ich aber doch zu faul, was über die einzelnen Geschichten zu schreiben. Stattdessen halte ich hier nochmal ein horrifizierendes Erlebnis fest, das vor einer Weile nicht mir, sondern einem kleinen Kind neben mir widerfahren ist: Die Frau, die dessen Wagen schob, hatte selbigen nämlich an einer roten Kampel auf Stoßkante mit dem Bordstein gebracht, sodass einen halben Meter vor der Nase der/des Kleinen beständig die Autos vorbeisausten. Dazu manträtierte die Frau das Kind mit einem unablässigen, suggestiv gemurmelten: „Auto-auto-auto-auto-auto …“
Brr. Grusel.

Und ein letzter guter Rat, den ich kürzlich von einem Kunden erhielt: Zaubern kann man soviel man will. Mit echter Magie sollte man allerdings vorsichtig sein, die fällt ganz leicht auf einen zurück … diese Worte waren Teil einer angenehmen, interessanten und sogar sehr anrührenden Unterhaltung, und wer es nicht glaubt, hat den netten Xanth-Leser mit dem weißen Bart noch nicht kennengelernt.


4 Antworten auf “The Horror! The Horror!(-anthology)”


  1. 1 ubik 14. November 2009 um 7:18 Uhr

    ich hab lamentation auch nicht fertig gelesen. Irgendwie geht dem buch nach dem recht rasanten start die puste aus…

  2. 2 Administrator 14. November 2009 um 11:16 Uhr

    Liegt das vielleicht nicht nur an mir, dann … wie ärgerlich, wo ich das Buch doch schon ziemlich oft im Laden empfohlen habe, nachdem ich vom Anfang so begeistert war. Na, mal die weiteren Rückmeldungen abwarten.

  3. 3 Jasper 14. November 2009 um 13:16 Uhr

    Mir ging’s so mit Anathem…“Well of Ascension“ ist allerdings noch besser als der erste Teil „Mistborn“.

  4. 4 ohnegleich 16. November 2009 um 13:09 Uhr

    Lesen? Schön wär’s. Immerhin während einer S-Bahnfahrt kürzlich eine Handvoll Seiten von „Mistborn“ bewältigt.

    Aber jetzt weiß ich wenigstens, weshalb ich gerade nicht mehr zum Lesen komme, weil nämlich die Magie des Lesens auf mich zurückfällt. Wäre ich doch bloß beim Zauber der Bücher geblieben.

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