Archiv für April 2010

Da lacht der Trekkie

awesomekirk

Dieses Wochenende Andycon

Dieses Wochenende findet die Science-Fiction-Convention Andycon in der Sternwarte im Treptower Park statt. Stargast ist der russische Autor Dmitry Glukhovsky, aus der deutschen Überlesung seiner Bücher liest kein anderer als der Schlotzer Simon Weinert. Jasper und ich halten am Sonntag um 13 Uhr einen Vortrag über Lovecraft, Evolution und Klassenkampf, und um 16 Uhr lese ich dann noch eine eklige SF-Geschichte im Rahmen der Vorstellung der von Michael Schmidt herausgegebenen (und noch nicht erschienen) Anthologie Der wahre Schatz. Und alles mögliche andere dort ist natürlich auch toll, z.B. die Lesungen von Boris Koch und Tobias O. Meißner … man kann und sollte sich auch anmelden, denn je genauer die Veranstalter wissen, mit wie vielen Gästen sie zu rechnen haben, desto entspannter und gutgelaunter können sie planen!

Laird Barrons Occultation auf Englisch

Wieder mal ein englischsprachiger Review über englischsprachige Bücher auf meinem englischsprachigen Blog.

Gute Dinge

Nach all dem Gejammer der letzten Blogeinträge jetzt mal eine kleine Liste der Guten Dinge, die sich in den letzten zwei Wochen begeben haben:

Die taz hat Schlotzen & Kloben sehr hübsch beworben, und entsprechend gerammelt voll war der Laden dann auch am 1. April. Und komischerweise habe ich trotzdem oder deshalb noch nie so entspannt vorgelesen.

Ich habe mir die Komplettbox von Torchwood besorgt. Hach, Captain Jack Harkness …!

Das Coen-Brüder-Film-Emulator-Spielleiterloses-Rollenspiel Fiasco ist bei mir eingetroffen, wurde gelesen und für großartig und sehr zwischendurchtauglich befunden.

Ich habe den Ersten Band von K.J. Parkers Engineer-Trilogie gelesen und freue mich zum ersten Mal seit langem wieder, dass bei einem Buch noch zwei gut 600 Seiten dicke Bände folgen! Ganz große Semi-Fantasy, Menschen mit moderner Psychologie, die einander schreckliche Dinge antun, in einem völlig unmagischen, monsterfreien Pseudo-Mittelalter. Irgendwo zwischen HBOs THE WIRE und Martins SONG OF ICE AND FIRE.

Und dann habe ich noch Laird Barrons im Mai erscheinende zweite Storysammlung THE OCCULTATION vorab in die Finger gekriegt – ein Wahnsinnshorrorerzähler, ungeheuer verstörende Naturmotive (eine gruselig-pornographische Szene mit Wespenknäueln in „30″), Lovecraftianisches ohne abgeschmacktes Lovecraft-Inventar („The Forest“, „The Broadsword“), zerfallende, mit Drogen und Alkohol geflickte Menschenwesen („Strappado“, „The Lagerstätte“, „Mysterium Tremendum“), und sogar zwei recht lustige Geschichten über Satanismus („Catch Hell“ und „Six Six Six“).

Alles in allem also trotz allem allerlei erfreuliches!

sick of sick and selbstständig

Ich will eine verdammte feste Stelle mit Monatslohn und dem Anrecht darauf, zwei Wochen lang nicht zu arbeiten, wenn der Attest vom Arzt das sagt. Oder drei Wochen. Genau das will ich jetzt. Ich will keine dummen Deadlines, die mir sagen: jede Stunde, die du heute im Bett liegst, arbeitest du nächste Woche nachts.

Puh, vorbei

Der 1. April, der schrecklichste Tag im Jahr, um EGAL WAS im Internet zu tun, ist vorbei. Fakt ist: Es gibt keine lustigen Aprilscherze. Schon gar nicht im Internet. Jedes Mal, wenn ich irgendeinen Aprilscherz-Forenthread sehe, überkommt mich sofort diese qualvolle Fremdscham.
Jetzt ist das ja erstmal wieder für ein Jahr vorbei!