Archiv für Juli 2010

Mehr Bücher abzugeben

Meine Bücherausmist-Aktion geht weiter. Folgende Bände würde ich gerne – ganz und gar gratis – jemandem überlassen, der sie zu schätzen weiß:

Octavia Butler, Die Genhändler (Xenogenesis-Trilogie Sammelband) – ganz große SF über die Begegnung mit dem anderen.

Neil Gaiman, Niemalsland

William Gibson, Die Neuromancer-Trilogie
William Gibson, Idoru

Rob Alef, Bang Bang stirbt (signiert) – lustiger Berlin-Krimi, aber irgendwie nicht meine Sache …

Meldet euch – einzige Bedingung ist Selbstabholen!

Buffybuch bitte vorbestellen!

Im September erscheint ein Buch über Buffy. Vielleicht. Wenn mindestens 180 Leute es vorbestellen. Bis zum 15. August. Es wird ein schönes Buch (weil es im Verbrecherverlag erscheint), ein lustiges Buch (weil es Beiträge von so lustigen Kerlchen wie mir, Jasper Nicolaisen und Dietmar Dath enthält) und ein wichtiges Buch (weil es um Buffy geht). Alles weitere dazu lasse ich die HerausgeberInnen sagen:

Liebe Buffy-Freundinnen und -Freunde, liebe sonstige Interessierte,

damit wir den unten angekündigten und redaktionell bereits fertiggestellten Band veröffentlichen können, brauchen wir *Eure Hilfe*. Da wir dem Verbrecher Verlag Förderungen zugesichert hatten, diese Förderungen nun allerdings wider Erwarten doch nicht zu Stande kommen, brauchen wir 180 Subskribent_innen, die den Band bis zum 15. August auf der Website des Verlages bestellen, damit das Buch gedruckt werden und im September 2010 erscheinen kann.

Das Geld wird per Bankeinzug eingezogen, allerdings erst, wenn das Buch aus dem Lager an die angegebene Adresse verschickt wird, weil es gedruckt werden konnte. Man kann bis dahin jederzeit seine Bestellung stornieren.

Bestellen kann man das Buch unter der Adresse:
http://www.verbrecherverlag.de/buch/541

Dort wird auch immer einzusehen sein, wie viele Subskribent_innen das Buch hat.

Bitte helft uns durch diese Subskription, wenn Ihr Euch für das Buch interessiert, damit das Buch erscheinen kann.

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Beckmann, Hatlapa, Jelinski, Ziener (Hg.):
Horror als Alltag.
Texte zu „Buffy the Vampire Slayer“
Broschiert
ca. 280 Seiten
14 €
ISBN 978-3-940426-52-9
Erscheint im September
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Buffy ist ein Mädchen, das Dämonen mächtig auf die Mütze gibt. Herrschaftliche Strukturen, die in der Real World so schwer zu fassen sind, erhalten ein Gesicht, in das man schlagen kann. Soweit so schön, aber leider nur für den Zuschauer. Denn Buffy selbst kriegt durch ihren »Job« ganz andere Probleme in der Highschool, später im College und im dämonenfreien Teil ihres Alltags. Und zwar solche, die man nicht verprügeln kann. Hier hat die Struktur kein Gesicht mehr. Im Medium des Phantastischen werden so Heteronomie-Erfahrungen auf eine verbindliche Weise thematisiert, wie es vermeintlich authentischen Abbildern und moralischem Bildungsfernsehen nicht möglich ist. In zehn Artikeln streitet das Buch auch darüber, ob sich der kritische Gehalt der Fernsehserie an ihren Kunst- oder aber gerade an ihren Kulturindustriecharakter binden lässt.

Mit Beiträgen von Carmen Dehnert, Dietmar Dath, Heide Lutosch, Jakob Schmidt, Jasper Nicolaisen, Lars Quadfasel und anderen.

Annika Beckmann ist 1973 in Wickede geboren, studierte in Hannover und Berlin Philosophie und Literaturwissenschaft. Zurzeit arbeitet sie als freie Lektorin/Redakteurin in Berlin. Seit 2000 ist sie Buffyfan. – Ruth Hatlapa, geb. 1980 in Bremen, studierte Kulturwissenschaften, Politikwissenschaften und Neuere Geschichte in Berlin. Seit 2008 arbeitet sie in der politischen Bildungsarbeit zu Rassismus und Antisemitismus. Sie interessiert sich außerdem sehr für US-amerikanische Serien, insbesondere für Buffy. – Oliver Jelinski, geboren 1975, studierte Philosophie und Informatik in Hannover und Berlin. Schreibt neben seiner Lohnarbeit unregelmäßig in linken Publikationen über Ideologie und Ideologietheorie. Arbeitet an einem Projekt zur Gegenwart Neuer Musik, vorher Buffy. – Birgit Ziener, 1977 in Dresden geboren, studierte in Berlin vor allem Literaturwissenschaft. Arbeitet seitdem als freie Autorin, Dozentin und Deutschlehrerin in Berlin und sonstwo. Buffyfan.

Bücher verschenken!

Ich miste gerade mal mein Bücherregal aus. Dabei stoße ich auf zahlreiche Romane, die ich auf Englisch und Deutsch besitze und eigentlich nur auf Englisch brauche. Die deutschen Bände hebe ich seit Ewigkeiten auf, weil viele davon vergriffen sind und ich immer damit rechne, dass ich sie mal irgendjemandem schenken will. Das passiert aber (fast) nie. Deshalb forciere ich das jetzt und schreibe ich hier hin, was ich zu verschenken habe. Ihr könnt mir einfach schreiben, was ihr aus meiner Liste wollt – Hauptsache, ihr holt das Zeug bis 15. September bei mir Zuhause ab.

Die erste Fuhre:

Alfred Bester:
Demolition (The Demolished Man)
Der brennende Mann (The Stars My Destination)
(beides großartige, wilde, postmoderne SF-Klassiker, beide auf Deutsch vergriffen)
Dazu gibt’s noch einen Storyband von Bester, „Aller Glanz der Sterne“

Dietmar Dath: Am blinden Ufer (Erstausgabe, weil ich nun die überarbeitete Zweitausgabe habe)

Samuel Delany:
Das Land Nimmerya
Die Ballade von Beta 2
Einstein, Orpheus und andere
Die Türme von Toron
Treibglas
Nova
In meinen Taschen die Sterne wie Staub
Dhalgren

Philip K. Dick:
Die Welten des Philip K. Dick (4 „unwichtigere“ Romane im Sammelband)
Nach der Bombe
Das Orakel vom Berge

Michael Moorcock
Elric von Melniboné – Die Sage vom Ende der Zeit (Sammelband mit den 6 Kernbüchern des Zyklus, an dem Buch hänge ich eigentlich, aber ich habe das inzwischen alles auf Englisch … also, bitte nur nehmen, wenn ihr das Buch wirklich wollt)
Die Festung der Perle (Hardcover)
Die Rache der Rose
Tochter der Traumdiebe

Das ist nur der erste Schwung, mehr kommt in Bälde!

Schlürfwetter

Man kraspelt sich so durch den Sommer wie ein Klettverschluss aus eingetrockneter Marmelade. In der Umlufthitze kriegt man erstaunlicherweise doch das eine oder andere gebacken. Zum Beispiel habe ich einen sehr schönen Übersetzungsauftrag an Land gezogen, den Titel darf ich noch nicht verraten, aber es geht um Leute, die sich genau so fühlen wie wir jetzt, bloß permanent, und die tot sind.
Auch gefreut haben mich unsere Videos, die eigentlich nicht ich gebacken gekriegt habe, sondern Lukas, der uns beim letzten Schlotztermin aufzeichnet. Man kann jetzt deshalb mich und auch Simon online sehen und hören. Genau das richtige, um die fresszellenartig sich fortwälzenden Sommersekunden rumzubringen – auf kleine Videofenster starren, die Gedanken nabeln sich langsam vom Kopf ab, während Augen und Gehör beschäftigt werden … Im Sommer haben die Hirnforscher nun doch einmal recht: Wir sind alle eine Ansammlung von Organen, gedacht wird bestenfalls im Nachhinein.

Neuer Blog

Ich weiß, langsam wirds langweilig, dass ich immer nur über unser Autorenkombinat blogge. Aber da geht einfach mehr. Neuerdings auch technisch: Schlotzen&Kloben ist jetzt nämlich nach blogsport.eu umgezogen, man man uns unter anderem flattrn kann. D.h. uns in homöopathischen oder gerne auch chemisch nachweisbaren Mengen Geld zukommen lassen. Man braucht einen flattr-Account dafür, und ich weiß ja, wie sehr es nervt, NOCH einen Account irgendwo aufmachen zu müssen. Allerdings ist das Prinzip ganz nett – man legt fest, wie viel man im Monat ausgibt, und der Betrag wird dann gleichmäßig auf alle verteilt, die man geflattrt hat. Das, was man im Monat an Geld ausgibt, bleibt also konstant, egal, auf wie viele flattr-buttons man klickt. Also keine Gefahr, sich versehentlich arm zu machen …
Schaut mal auf unseren neuen blog
und überlegt, ob ihr’s ausprobieren wollt!

Tonight Schlotzen und Kloben?

Kommt heute abend eigentlich wer?

Hab die zweite Story noch nicht fertig und könnte Motivation gebrauchen!