Buffybuch bitte vorbestellen!

Im September erscheint ein Buch über Buffy. Vielleicht. Wenn mindestens 180 Leute es vorbestellen. Bis zum 15. August. Es wird ein schönes Buch (weil es im Verbrecherverlag erscheint), ein lustiges Buch (weil es Beiträge von so lustigen Kerlchen wie mir, Jasper Nicolaisen und Dietmar Dath enthält) und ein wichtiges Buch (weil es um Buffy geht). Alles weitere dazu lasse ich die HerausgeberInnen sagen:

Liebe Buffy-Freundinnen und -Freunde, liebe sonstige Interessierte,

damit wir den unten angekündigten und redaktionell bereits fertiggestellten Band veröffentlichen können, brauchen wir *Eure Hilfe*. Da wir dem Verbrecher Verlag Förderungen zugesichert hatten, diese Förderungen nun allerdings wider Erwarten doch nicht zu Stande kommen, brauchen wir 180 Subskribent_innen, die den Band bis zum 15. August auf der Website des Verlages bestellen, damit das Buch gedruckt werden und im September 2010 erscheinen kann.

Das Geld wird per Bankeinzug eingezogen, allerdings erst, wenn das Buch aus dem Lager an die angegebene Adresse verschickt wird, weil es gedruckt werden konnte. Man kann bis dahin jederzeit seine Bestellung stornieren.

Bestellen kann man das Buch unter der Adresse:
http://www.verbrecherverlag.de/buch/541

Dort wird auch immer einzusehen sein, wie viele Subskribent_innen das Buch hat.

Bitte helft uns durch diese Subskription, wenn Ihr Euch für das Buch interessiert, damit das Buch erscheinen kann.

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Beckmann, Hatlapa, Jelinski, Ziener (Hg.):
Horror als Alltag.
Texte zu „Buffy the Vampire Slayer“
Broschiert
ca. 280 Seiten
14 €
ISBN 978-3-940426-52-9
Erscheint im September
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Buffy ist ein Mädchen, das Dämonen mächtig auf die Mütze gibt. Herrschaftliche Strukturen, die in der Real World so schwer zu fassen sind, erhalten ein Gesicht, in das man schlagen kann. Soweit so schön, aber leider nur für den Zuschauer. Denn Buffy selbst kriegt durch ihren »Job« ganz andere Probleme in der Highschool, später im College und im dämonenfreien Teil ihres Alltags. Und zwar solche, die man nicht verprügeln kann. Hier hat die Struktur kein Gesicht mehr. Im Medium des Phantastischen werden so Heteronomie-Erfahrungen auf eine verbindliche Weise thematisiert, wie es vermeintlich authentischen Abbildern und moralischem Bildungsfernsehen nicht möglich ist. In zehn Artikeln streitet das Buch auch darüber, ob sich der kritische Gehalt der Fernsehserie an ihren Kunst- oder aber gerade an ihren Kulturindustriecharakter binden lässt.

Mit Beiträgen von Carmen Dehnert, Dietmar Dath, Heide Lutosch, Jakob Schmidt, Jasper Nicolaisen, Lars Quadfasel und anderen.

Annika Beckmann ist 1973 in Wickede geboren, studierte in Hannover und Berlin Philosophie und Literaturwissenschaft. Zurzeit arbeitet sie als freie Lektorin/Redakteurin in Berlin. Seit 2000 ist sie Buffyfan. – Ruth Hatlapa, geb. 1980 in Bremen, studierte Kulturwissenschaften, Politikwissenschaften und Neuere Geschichte in Berlin. Seit 2008 arbeitet sie in der politischen Bildungsarbeit zu Rassismus und Antisemitismus. Sie interessiert sich außerdem sehr für US-amerikanische Serien, insbesondere für Buffy. – Oliver Jelinski, geboren 1975, studierte Philosophie und Informatik in Hannover und Berlin. Schreibt neben seiner Lohnarbeit unregelmäßig in linken Publikationen über Ideologie und Ideologietheorie. Arbeitet an einem Projekt zur Gegenwart Neuer Musik, vorher Buffy. – Birgit Ziener, 1977 in Dresden geboren, studierte in Berlin vor allem Literaturwissenschaft. Arbeitet seitdem als freie Autorin, Dozentin und Deutschlehrerin in Berlin und sonstwo. Buffyfan.


11 Antworten auf “Buffybuch bitte vorbestellen!”


  1. 1 kulinaria katastrophalia 16. Juli 2010 um 0:49 Uhr

    Klingt interessant, aber ein bissl mehr Informationen wären auch nicht schlecht; z.Bsp. welche Beiträge sollen erscheinen, thematische Schwerpunkte, gibt es etwa sogar eine Auseinandersetzung mit Übersetzungstheorie, ein Glossar der Anspielungen, einen Ausflug sonstwohin etc. pp. ?!?

  2. 2 Administrator 17. Juli 2010 um 14:56 Uhr

    Ich muss ja gestehen, so viel mehr weiß ich auch nicht – „Kunst“ und „Kulturindustrie“ sind schon ganz gute inhaltliche Stichworte. Übersetzungstheorie und Anspielungsglossar gibt es wohl aber nicht, dafür aber einen Ausflug in die Spinoff-Serie Angel.

  3. 3 ohnegleich 19. Juli 2010 um 8:29 Uhr

    hab eins bestellt. wär doch zu schade, wenn die herren schmidt und nicolaisen nicht gedruckt erscheinen würden!

  4. 4 Administrator 20. Juli 2010 um 20:04 Uhr

    Genau, man kann sich schließlich nicht immer selber drucken, das verträgt allein schon die Eitelkeit nicht auf Dauer!

  5. 5 a3kHH 23. Juli 2010 um 14:47 Uhr

    Sind das jetzt Stories oder Sekundärtexte ?

  6. 6 Korx 23. Juli 2010 um 18:23 Uhr

    Warum ist „Buffy“ noch mal „wichtig“? Hast Du einen Link zu einem tauglichen Text?

  7. 7 Administrator 23. Juli 2010 um 20:40 Uhr

    Sind alles Sekundärtexte!

    Und ob Buffy „wichtig“ ist, weiß ich auch nicht so genau. Entweder, man hat halt Freude dran oder nicht. Und wenn ich an etwas Freude habe und es noch dazu genug Futter gibt, um auch ein paar Texte drüber zu schreiben und ein paar allgemeine Gedanken über das Leben, die Gesellschaft und die Wahrheit daran anzudocken, dann wird’s eben besonders schön!

  8. 8 Argh 24. Juli 2010 um 14:55 Uhr

    Noch so ein Philosophenmist von denen, als hätte der Kongress mit seinem Geschwurbel nicht gereicht.

  9. 9 Administrator 24. Juli 2010 um 20:12 Uhr

    Manche Leute kriegen halt nie genug!

  10. 10 Korx 24. Juli 2010 um 21:49 Uhr

    Kann das Interesse am „Sekundären“ gut nachvollziehem – speziell bei SF lese ich manchmal lieber über bestimmte Bücher statt diese selbst. Noch besser ‚türlich, wenn beides reizt.

    Links zu „Buffy“-Analysen?

  11. 11 Martin 24. Juli 2010 um 22:01 Uhr

    Einige Fersehserien und Fersehfilme schaffe es tatsächlich die Gesellschaft im übertragenen Sinne kritisch zu hinterfragen. Allerdings muss ich zugeben, dass mir das bei Buffy nicht aufgefallen ist. Es ist allerdings schon ein paar Staffeln und somit Jahre her, dass sie zur Highschool gegangen ist…

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