Anfang Oktober erscheint die SF-Anthologie Hinterland mit 20 Kurzgeschichten, inspiriert von der Musik David Bowies. Auch ich gehöre zu den hinterletzten Inspirierten und habe mit „Die betrübte Strahlenkanone“ eine kleine Story beigesteuert. Weitere Geschichten sind z.B. von den Lesebühnenkollegen Jasper Nicolaisen und Markolf Hoffmann, von Dietmar Dath, Nadine Boos, Siegfried Langer und natürlich von der Herausgeberin Karla Schmidt.

Anlässlich der Veröffentlichung hat Karla auf ihrem Blog ein bisschen über die Un-Verkäuflichkeit von Storybänden gerätselt und dabei ein paar der Gedanken artikuliert, die einem als Buchhändler tagtäglich durch den Kopf rattern. Da merkt man nämlich, mit welch misstrauisch spitzen Fingern die Anthologien von den meisten Kunden angefasst werden, wenn überhaupt. Aber dann und wann kommt auch einer mit einem herzerwärmenden Stapel Bücher zur Kasse, von dessen dicken Buchrücken einem Titel zublinzeln wie „Best Horror of the Year“ oder „Best SF and Fantasy of the Year“ oder „The New Sword and Sorcery“ oder vielleicht auch „Ein Abend beim Chinesen“. Und dann lächelt man auch mal wieder.
Und genau so lächeln würde ich natürlich auch, wenn ihr mir irgendwann Anfang Oktober das Hinterland an die Kasse tragt. Und so ein ehrliches, glückliches Lächeln von mir ist gar kein so häufiger Anblick, das solltet ihr euch also nicht entgehen lassen.
Alternativ könnt ihr natürlich auch bei Amazon bestellen, da lächele ich dann bei mir Zuhause, wenn ich mir den Verkaufsrang ansehe. Und ins Buch reinhorchen könnt ihr auf der Hinterland-Homepage.