„Auslese“, eine traurige Geschichte über Darwinismus, Religion und Sinnstiftungsverkrampfungen ist in der von Armin Rößler und Heidrun Jänchen herausgegebenen Anthologie Die Audienz erschienen. Entstanden ist die Geschichte im Rahmen des Autorenkombinats Schlotzen & Kloben.

Niklas Peinecke schreibt auf Semantomorph über „Auslese“:

Heutzutage versteht man unter „Urban Fantasy“ ja so komische Blutsauger-in-der-Disco-Geschichten. Dabei ist das, was Jakob schreibt für mich die bessere, weil wirklich „urbane“ – ja nicht Fantasy – sondern hier SF. Die darin steckenden Ideen sind einfach so toll, dass ich ganz neidisch werde (ha! doch noch Neid!). Sollte ich hier einen Klassikervergleich wagen, so würde ich mal wieder John Shirley anführen, der diese Mischung aus abgedrehten kosmologischen Theorien und Satire auf Konsumverhalten und Kommerzialisierung auch mal so gut drauf hatte. Als älteres Vorbild (nur inhaltlich) steht natürlich Lovecraft dahinter, denn die Fleischengel sind ja nichts anderes als das kalte, rechnende Universum, dem der Mensch nur ein Zahnrad – oder eben ein Speicherchip – ist.

audienz

Die Audienz ist beim Wurdack-Verlag, im Buchhandel (z.B. hier) und bei amazon erhältlich.